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Feine Unterschiede der Modalverben
Die tückischen Verneinungen: nemuset (nicht müssen) vs nesmět (nicht dürfen), mít als „sollen" und dát se für Möglichkeit
Ich kann fehlende Notwendigkeit, Verbot, Erwartung und Machbarkeit präzise ausdrücken.
Schau dir diese Beispiele an. Kannst du das grammatische Muster erkennen?
Nemusíš platit hned, ale nesmíš zapomenout do pátku.
Du musst nicht sofort zahlen, aber du darfst es bis Freitag nicht vergessen.
Mám tam být v sedm, ale nedá se tam dojet bez auta.
Ich soll um sieben dort sein, aber ohne Auto kommt man nicht hin.
Achte auf die hervorgehobenen Teile. Was haben sie gemeinsam?
Die Verneinung der Modalverben ist die klassische Deutschfalle: nemuset = nicht müssen/nicht brauchen (Nemusíš vstávat brzy), nesmět = nicht dürfen (Tady se nesmí kouřit) — genau wie im Deutschen, aber Englischsprecher verwechseln es. Mít + Infinitiv = sollen: Mám být v práci v osm (ich soll um acht da sein), Co mám dělat? (was soll ich tun?). Dát se = sich machen lassen: To se dá zvládnout; Nedá se nic dělat = da kann man nichts machen.
- nemusíš = nicht brauchen; Verbot = nesmíš
- sollen → mít: Co mám dělat?
Häufige Fehlermuster
nemuset and nesmět confused
nemusíš = you may skip it; nesmíš = forbidden
mít-obligation missed
Mám být = I am supposed to be
Nemusíš platit hned, ale nesmíš zapomenout do pátku.
Du musst nicht sofort zahlen, aber du darfst es bis Freitag nicht vergessen.
Beide Verneinungen nebeneinander: Erlaubnis vs. Verbot.
Mám tam být v sedm, ale nedá se tam dojet bez auta.
Ich soll um sieben dort sein, aber ohne Auto kommt man nicht hin.
mít = sollen; nedá se = nicht machbar.
Im Kurs üben
Wende diese Grammatik in den Übungen des Kurses B1 an