Grammatik-Nachschlagewerk

Meistere die Grammatik mit umfassenden Erklärungen und Beispielen

123 Themen16 Kategorien
Prüfung:

Futur: Präverbien

A2

Das Futur der meisten Verben = Präsensform + Präverb (გა-, და-, მო-, წა-): ვაკეთებ -> გავაკეთებ.

Ich kann über Pläne und zukünftige Ereignisse sprechen.

3 Beispielediagram

Die Screeve-Karte: drei Serien, drei Kasusrahmen

B2

Die Drei-Serien-Architektur des georgischen Verbs und der Kasusrahmen jeder Serie (NOM/ERG/DAT).

Ich kann jede Verbform ihrer Serie zuordnen und den Kasusrahmen des Satzes vorhersagen.

3 Beispielediagram

Version produzieren: bauen, mir bauen, ihnen bauen

C1

Produktion aller vier Versionsrahmen: neutral, subjektiv ი-, objektiv უ-, superessiv ა- - die Nutznießergeometrie des georgischen Verbs.

Ich kann den Nutzen einer Handlung mit Versionsvokalen lenken - zu mir, zu anderen, auf Flächen.

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Das vollständige Aorist-Paradigma

B1

Die Aoristendungen aller sechs Personen für beide Haupttypen (Typ დაწერა und Bewegungsverben) samt -ხვ--Einschub in der 2. Person.

Ich kann mit korrekten Aoristendungen über die Vergangenheit jeder Person erzählen - ich, du, wir, die Gäste.

3 Beispiele

Sekundäre Präverbbedeutungen: neu-, leicht, versehentlich

C1

Übertragene Präverbbedeutungen: გადა- (neu-/über-), მო- (leicht), წამო- (herausplatzen), შემო- + Inversion (versehentlich).

Ich kann Präverbien in ihren übertragenen Bedeutungen lesen und verwenden - einschließlich des berühmten versehentlichen შემო-.

3 Beispielediagram

Polypersonale Verben: Wer-wem-was selbst bauen

B2

Polypersonale Verbformen produzieren: Personenpräfixe, Versionsvokale und Plural--თ für zwei bis drei Teilnehmer stapeln.

Ich kann Verbformen bauen, die Subjekt und Objekt(e) in einem Wort kodieren.

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Aorist (Vergangenheit): regelmäßige Verben

A2

Der Aorist für abgeschlossene Handlungen; bei transitiven Verben steht das Subjekt im Ergativ (-მა).

Ich kann abgeschlossene vergangene Ereignisse beschreiben.

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Kausative: jemanden etwas tun lassen

B2

Kausativbildung mit ა-...-ინ-ებ (აწერინებს), Dativ-Veranlasste und lexikalisierte Kausative (აჭმევს, ასწავლის).

Ich kann mit Kausativverben Lassen, Machen, Füttern und Lehren ausdrücken.

3 Beispiele

Wollen, Können, Müssen: minda, schemidslia, unda

A2

Modalverben mit indirektem Subjekt: მინდა (wollen), შემიძლია (können), უნდა (müssen) + Masdar oder Nebensatz.

Ich kann sagen, was ich will, kann und muss.

3 Beispiele

Der Optativ: უნდა + Soll-Formen

B1

Bildung des Optativs aus dem Aorist (დავწერო, წავიდე) und seine drei Heimaten: უნდა, მინდა რომ und bloße Vorschläge.

Ich kann mit dem Optativ Verpflichtung, Wünsche und Lass-uns-Vorschläge ausdrücken.

3 Beispiele

Das Verb 'sein' (var, char, aris)

A1

Präsens von 'sein': ვარ, ხარ, არის, ვართ, ხართ, არიან - wird nie weggelassen.

Ich kann mich und andere mit den Präsensformen von 'sein' vorstellen.

3 Beispiele

Die vier Verbklassen

C1

Die Vier-Klassen-Taxonomie des Verbs (transitiv, intransitiv, medial, invers) und was jede Klasse vorhersagt.

Ich kann Verben den vier Klassen zuordnen und ihr Kasusverhalten vorhersagen.

3 Beispielediagram

Das Passiv: იწერება, შენდება, იყიდება

B2

Die ი-...-ება- und -დ-ება-Passive für agenslose Prozesse (იწერება, შენდება, იყიდება).

Ich kann Prozesse, Verfügbarkeit und Regeln mit Passivformen beschreiben.

3 Beispiele

უნდა durch die Zeiten: muss, musste, muss nicht mehr

B1

Das starre Modalwort უნდა mit Verpflichtung in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, plus der Unterschied არ უნდა / აღარ უნდა.

Ich kann ausdrücken, was ich tun muss, tun musste und nicht mehr tun muss.

3 Beispiele

Mediale Verben: arbeiten, singen, tanzen, weinen

C1

Mediale Tätigkeitsverben: ი--Futur/-Aorist (იმუშავებს, იმუშავა) und ergativische Aoristsubjekte ohne Objekte.

Ich kann Tätigkeitsverben mit dem ი--Muster und ergativischen Aoristen durch alle Serien konjugieren.

3 Beispiele

Inversionsverben durch alle Serien

C1

Verben der Klasse IV durch die drei Serien: dauerhafte Dativsubjekte, nie Ergativ, unregelmäßige Perfekte (მქონია, შემყვარებია).

Ich kann Lieben-Haben-Erinnern-Verben durch jedes Tempus führen, ohne die Inversion zu verlieren.

3 Beispiele

Das Perfekt: Habe-getan und Offenbar-tat

B1

Perfekt der III. Serie: Erfahrungs- (ოდესმე გინახავს?) und Evidenzlesart (თურმე), mit der Dativ-Subjekt-Inversion.

Ich kann mit dem Perfekt über Lebenserfahrung sprechen und Gehörtes wiedergeben.

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Partizipien: Schreibender, Geschriebenes, Gesagtes

B2

Die drei Partizipfamilien: Agens მ-...-ელი, Patiens -ილი/-ული und Vergangenheit ნა-...-ი, dekliniert wie Adjektive.

Ich kann Partizipien für Handelnde, Ergebnisse und Sprichwörter lesen und bilden.

3 Beispiele

Die habituelle Vergangenheit: er pflegte zu sitzen und zu erzählen

C1

Der Konditional als habituelle Vergangenheit (დაჯდებოდა - er pflegte zu sitzen), optional mit ხოლმე verstärkt, gegenüber seiner irrealen Lesart.

Ich kann wiederkehrende Vergangenheitsszenen mit dem habituellen Konditional erzählen.

3 Beispiele

Objektmarker: m-, g-, gv- (Erkennen)

A2

Erkennen der Objektpräfixe im Verb: მ- (mich/mir), გ- (dich/dir), გვ- (uns) - გელოდები „ich warte auf dich“.

Ich kann an den Objektmarkern erkennen, wer wem was tut.

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Unregelmäßige Aoriste: ging, sagte, sah

A2

Die sechs häufigen Verben, deren Vergangenheitsstämme auswendig gelernt werden müssen: წავედი, მოვედი, ვთქვი, ვნახე, დავლიე, ვჭამე.

Ich kann mit den häufigsten unregelmäßigen Vergangenheitsformen erzählen, was ich gestern getan habe.

3 Beispiele

Stative Verben durch die Zeiten: stand, saß, hing

B2

Das besondere Tempussystem der stativen Verben: suppletive Vergangenheiten (იდგა, იჯდა, იწვა, ეკიდა), kein Aorist, kein Ergativ.

Ich kann Szenen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit den Positionsverben beschreiben.

3 Beispiele

'Ich habe': makvs vs. mqavs

A1

Zwei 'haben'-Verben: მაქვს für Dinge, მყავს für Menschen und Tiere.

Ich kann mit მაქვს und მყავს sagen, was ich besitze und wen ich habe.

3 Beispiele

Geben und Sagen: Drei-Rollen-Verben

B2

Drei-Rollen-Verben (მისცა, უთხრა, აჩუქა): Geber und Thema nach Serienregel, Empfänger immer im Dativ und im Verb gespiegelt.

Ich kann Geben/Sagen/Schicken-Sätze mit allen drei korrekt markierten Rollen bauen.

3 Beispiele

Das Präsens (v-Präfix)

A1

Präsensmuster: ვ- = ich, -ს = er/sie, -ენ = sie (Plural).

Ich kann häufige Verben im Präsens konjugieren und über den Alltag sprechen.

3 Beispiele

Versionsvokale ი-/უ-: für mich, für dich (Erkennen)

B1

Erkennen der Versionsvokale: ი- (für sich), უ- (für andere) und der გ+ი-Verschmelzung (für dich) bei häufigen Verben.

Ich kann am Versionsvokal des Verbs erkennen, wem eine Handlung zugutekommt.

3 Beispielediagram

Dativ-Empfindungsverben: mir tut weh, mir ist kalt, ich habe Hunger

A2

Die Empfindungsverb-Familie მტკივა/მცივა/მშია/მწყურია/მეშინია: Der Fühlende ist ein Dativmarker მ-/გ-/გვ- im Verb.

Ich kann mit Dativ-Empfindungsverben sagen, was mir wehtut und wie ich mich fühle (kalt, hungrig, durstig, ängstlich).

3 Beispielediagram

Das Plural--თ im Verb

B1

Das Suffix -თ, das Subjekte (მიდიხართ) und Objekte (გელოდებით) pluralisiert und Lass-uns-Formen baut (წავიდეთ).

Ich kann Verbformen für wir, ihr und sie korrekt pluralisieren - und lesen, wessen Mehrzahl -თ markiert.

3 Beispiele

Imperativ-Aspekt: Schreib fertig! vs Schreib weiter!

B2

Aspekt in Befehlen: Präverb-Imperative für Vollendung (დაწერე!), bloße Stämme für Prozess/Gewohnheit (წერე!), ნუ + Präsens für Verbote.

Ich kann einmalige Befehle, dauerhafte Ratschläge und sanfte Verbote mit dem richtigen Aspekt geben.

3 Beispiele

Der Masdar: Verben als Substantive

B2

Der Masdar als Substantivform des Verbs: dekliniert, nimmt Postpositionen (წასვლამდე, ჭამის შემდეგ), ersetzt den fehlenden Infinitiv.

Ich kann Vor/Nach/Zum-Sätze in Masdarphrasen komprimieren.

3 Beispiele

Bitten und höfliche Aufforderungen

A1

Feste höfliche Bitten: Formen auf -თ und die Wendung თუ შეიძლება („bitte / wenn möglich“).

Ich kann in Alltagssituationen höflich bitten und mich entschuldigen.

3 Beispiele

Modale durch die Serien: muss gegangen sein

C1

Das vollständige Modalsystem: Verpflichtung, vergangene Verpflichtung und das inferentielle წასული უნდა იყოს, plus შეიძლება's Parallelspur.

Ich kann Pflichten, versäumte Pflichten und sichere Schlüsse über die Vergangenheit ausdrücken.

3 Beispiele

Das Imperfekt: tat gerade, pflegte zu tun

B1

Das Imperfekt für andauernde und gewohnte Vergangenheit gegen den Aorist für abgeschlossene Ereignisse.

Ich kann geschichtete Vergangenheitsgeschichten erzählen - Hintergrund im Imperfekt, Ereignisse im Aorist.

3 Beispiele

Modalverben der Vergangenheit: მინდოდა, შემეძლო, ვიცოდი

B1

Vergangenheitsformen der Modal-/Gefühlsverben: მინდოდა, შემეძლო, ვიცოდი, მიყვარდა - Imperfektmorphologie, Dativarchitektur intakt.

Ich kann darüber sprechen, was ich in der Vergangenheit wollte, konnte, wusste und liebte.

3 Beispiele

Präverbien als Aspekt: der Perfektiv-Schalter

B2

Präverbien als Perfektivierer: lexikalische Verb+Präverb-Paare, obligatorisch in Futur/Aorist, im Imperfekt weggelassen.

Ich kann mit dem richtigen lexikalischen Präverb zwischen Prozess und Vollendung wechseln.

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Das Bewegungsverbsystem: sechs Präverbien, ein Stamm

B1

Die sechs Richtungspräverbien (მი-, მო-, შე-, გა-, ა-, ჩა-) am Bewegungsstamm -დი- plus gestapelte შემო-/გამო-.

Ich kann Bewegung präzise erzählen - hinein, hinaus, hinauf, hinab, hin und her.

3 Beispielediagram

Spuren des Altgeorgischen

C2

Passive Beherrschung altgeorgischer Marker: -მან-Ergativ, ვითარმედ, ხოლო, რამეთუ, არს - für Klassiker und Liturgie.

Ich kann klassische und liturgische georgische Passagen lesen, ohne über archaische Formen zu stolpern.

3 Beispiele

Die Sprache des Recken im Pantherfell

C2

Rustaweli lesen: Schairi-Inversionen, der alte -თა-Plural, archaische Optative und die meistzitierten Aphorismen.

Ich kann Rustaweli-Zitate im modernen georgischen Diskurs erkennen und darauf reagieren.

3 Beispiele

Dialektbewusstsein: von Kachetien bis Swanetien

C2

Regionale Sprache erkennen (Kachetisch, Imeretisch, Gurisch, Bergdialekte) und die Megrelisch/Swanisch-Sprachunterscheidung.

Ich kann regional gefärbte Sprache verstehen und mich respektvoll auf Georgiens Sprachkarte bewegen.

3 Beispiele

Sprichwortgrammatik: erstarrte Formen der Volksweisheit

C2

Die erstarrte Grammatik der Sprichwörter: archaische არა-Verneinung, Masdar-Parallelismus, verallgemeinerndes -ც und Zitatschlüsse.

Ich kann georgische Sprichwörter mit ihrer erstarrten Grammatik lesen, zitieren und treffend einsetzen.

3 Beispiele

Stilregister: von der Kanzlei bis zum Hof

C2

Bewusste Registerkontrolle: bürokratische, neutrale, umgangssprachliche und Slang-Grammatik - und angemessenes Wechseln.

Ich kann je nach Situation zwischen offiziellem, neutralem, lässigem und Slang-Georgisch wechseln.

3 Beispiele

Akademisches Georgisch: დადგინდა, აღინიშნა

C2

Mechanik des akademischen Registers: unpersönliche Passive, -თა-Genitivketten, Masdar-Nominalisierung und Hedging-Prädikate.

Ich kann akademische georgische Prosa mit ihrer unpersönlichen Maschinerie lesen und schreiben.

3 Beispiele

Pressesprache und Schlagzeilengrammatik

C2

Schlagzeilengrammatik: Masdar-Titel, verblose Konstruktionen, partizipiale Kompression und das -ო unbestätigter Behauptungen.

Ich kann georgische Nachrichten flüssig lesen und berichtete Behauptungen von behaupteten Fakten unterscheiden.

3 Beispiele

Gesprochene Kontraktionen: არაა, კაია, ძაან, მარა

C2

Dekodieren und angemessenes Verwenden gesprochener Kontraktionen: არაა, კაია, ძაან, მარა, მაგრად, მაგარია.

Ich kann Georgisch in Straßengeschwindigkeit dekodieren und wählen, wann Kontraktionen passen.

3 Beispiele

Lehnwörter und die Norm: რემონტი vs შეკეთება

C2

Navigation zwischen Lehn- und Eigenwortschatz nach Register: Russismen, Anglizismen, literarische Äquivalente und eingebürgerte Gewinner.

Ich kann zwischen Lehn- und Eigenwortschatz passend zum Register wählen.

3 Beispiele

Phraseologie: Welches Verb heiratet dieses Substantiv?

C2

Hochfrequente Verb-Nomen-Kollokationen und Fast-Synonym-Paare mit verschiedenen Verben - die C2-Schliffschicht.

Ich kann Substantive mit ihren festen Verben paaren, damit mein Georgisch nicht mehr übersetzt klingt.

3 Beispiele

Poetische Wortstellung und der singende Vokativ

C2

Versgrammatik: nachgestellte Adjektive in Vokativketten, der poetische -ვ-Vokativ und vom Metrum bewahrte archaische Formen.

Ich kann Liedtexten und Versen folgen und hören, wo die Poesie die Grammatik biegt.

3 Beispiele

Der Ergativ in Aktion: -მა beim Aorist

B1

Den Ergativ produzieren: transitive Aoristsubjekte nehmen -მა/-მ, Objekte wechseln in den Nominativ; Intransitive bleiben nominativisch.

Ich kann Aoristsubjekte korrekt markieren - Ergativ bei transitiven, Nominativ bei intransitiven Verben.

3 Beispielediagram

Der Plural (-ebi)

A1

Eine Pluralendung für alles: -ები. End-ი weg, -ები dran.

Ich kann Plurale mit -ები bilden und nach Zahlwörtern den Singular behalten.

3 Beispiele

Der Essiv -ად: arbeitet als, wird zu, gilt als

C1

Der essive Gebrauch von -ად: Berufe (ექიმად), Funktionen (საჩუქრად), Urteile (მეგობრად მიმაჩნია), Verwandlungen (სახლად იქცა).

Ich kann Berufe, Funktionen und Verwandlungen mit dem essiven -ად markieren.

3 Beispiele

Genitivketten: die Mutter meines Freundes

A2

Genitivketten mit -ის: Besitzer vor Besessenem, von links nach rechts (ნინოს დის ბინა - die Wohnung von Ninos Schwester).

Ich kann Possessivphrasen und zweigliedrige Genitivketten in der korrekten georgischen Reihenfolge bilden.

3 Beispiele

Das Kasussystem (Überblick)

A1

Sieben Fälle im Überblick; A1-Fokus: Nominativ -ი, Dativ -ს, Genitiv -ის.

Ich erkenne die sieben Fälle und verwende Nominativ, Dativ und Genitiv aktiv.

3 Beispielediagram

Kasus im Plural: -ებს, -ებმა, -ების

B1

Die völlig regelmäßige Pluraldeklination: Stamm + -ებ- + Kasuszeichen in allen fünf Kasus.

Ich kann Substantive im Plural mit dem -ებ--Einschub durch alle Kasus deklinieren.

3 Beispielediagram

Der Instrumental -ით: mit dem Bus, mit der Hand

A2

Die Instrumentalendung -ით für Mittel und Werkzeug: ავტობუსით (mit dem Bus), ფეხით (zu Fuß), ხელით (mit der Hand) - ohne Präposition.

Ich kann mit -ით sagen, womit ich fahre und womit ich etwas tue.

3 Beispielediagram

Der Vokativ -ო: შვილო! მეგობარო!

A2

Anredeformen: -ი wird zu -ო (შვილო!, მეგობარო!), Namen auf Vokal unverändert - der lebendige georgische Vokativ.

Ich kann Menschen mit dem georgischen Vokativ herzlich und korrekt anreden.

3 Beispielediagram

Der Ergativ (-ma): erster Blick

A1

Im Aorist bekommt das Subjekt eines Handlungsverbs -მა: კაცმა დაწერა.

Ich erkenne den Ergativ auf -მა bei Subjekten einfacher Vergangenheitssätze.

3 Beispielediagram

Quantoren: viel, wenig, einige, alle

B2

Alle Mengenwörter nehmen Singularsubstantive: ბევრი, ცოტა, რამდენიმე, ყველა (+ Singularverb).

Ich kann Mengen korrekt ausdrücken - immer mit dem Singular.

3 Beispiele

Personalpronomen

A1

Personalpronomen: მე, შენ, ის, ჩვენ, თქვენ, ისინი - und wann man sie weglässt.

Ich kann die sechs Personalpronomen verwenden und weiß, dass Georgisch kein Genus hat.

3 Beispiele

Demonstrativpronomen (es, eg, is)

A1

Dreistufige Demonstrativa: ეს (bei mir), ეგ (bei dir), ის (weit weg).

Ich kann mit ეს, ეგ und ის auf Dinge zeigen, je nachdem, wo sie sind.

3 Beispiele

Possessivpronomen (tschemi, scheni)

A1

ჩემი (mein), შენი (dein), მისი (sein/ihr), ჩვენი (unser), თქვენი (euer), მათი (ihr).

Ich kann mit ჩემი, შენი, მისი, ჩვენი, თქვენი und მათი Besitz ausdrücken.

3 Beispiele

Deklination der Fragewörter: ვინ und რა

A2

Kasusformen von ვინ (wer) und რა (was): ვის, ვისი, რას, რით, რამ - das Fragewort steht im Kasus der Antwort.

Ich kann mit korrekt deklinierten Fragewörtern nach „wessen“, „wen“ und „womit“ fragen.

3 Beispiele

თავისი vs მისი: das Eigene vs das Fremde

B2

Das reflexive Possessiv თავისი (das Eigene des Subjekts) gegen მისი (das eines anderen).

Ich kann Besitz mit თავისი und მისი eindeutig markieren.

3 Beispiele

Mich selbst, du selbst: თავი, თვითონ, ერთმანეთი

B2

Das Reflexivobjekt თავს (ვგრძნობ თავს), betontes თვითონ/თავად und reziprokes ერთმანეთი.

Ich kann darüber sprechen, wie ich mich fühle, was ich selbst getan habe und was wir füreinander tun.

3 Beispiele

Niemand, nichts, nirgends: die zwei Reihen

B2

Die Negativpronomen der არ- und ვერ-Reihen (არავინ/ვერავინ, არსად/ვერსად) und die Regel ohne doppelte Verneinung.

Ich kann niemand/nichts/nirgends in beiden Reihen ohne doppelte Verneinung verwenden.

3 Beispiele

Dreifaches Zeigen: ეს, ეგ, ის

C1

Das dreigliedrige Demonstrativsystem ეს/ეგ/ის und seine Ableitungsfamilien (აქ/მანდ/იქ, ასე/ეგრე/ისე, ამისი/მაგისი/იმისი).

Ich kann über alle drei Zonen zeigen - meine, deine und die ferne.

3 Beispiele

Sich selbst zitieren: მეთქი und -თქო

C2

Das dreigliedrige Quotativsystem: -ო (deren Worte), მეთქი (meine Worte), -თქო (auszurichtende Worte).

Ich kann jedes zitierte Wort seiner wahren Stimme zuordnen - deren, meiner oder der ausgerichteten.

3 Beispiele

Straßenpartikeln: აი, ჰოდა, აბა, რა

C1

Die Partikeln des gesprochenen Registers: აი (Zeigen), ჰოდა (Erzählverkettung), აბა (Herausforderung/Bestätigung) und finales რა (Abmilderung).

Ich kann die Partikeln hören und einsetzen, die Georgisch lebendig klingen lassen.

3 Beispiele

Nicht mehr: აღარ, ვეღარ, ნუღარ

B2

Die Nicht-mehr-Verneinungsfamilie: აღარ (tut nicht mehr), ვეღარ (kann nicht mehr), ნუღარ (hör auf).

Ich kann veränderte Zustände ausdrücken - aufgegebene Gewohnheiten, verlorene Fähigkeiten, beendete Sorgen.

3 Beispiele

Die Gewohnheitspartikel ხოლმე

A2

Die nachgestellte Partikel ხოლმე markiert gewohnte Wiederholung: დავდივარ ხოლმე (ich gehe gewöhnlich) vs მივდივარ (ich gehe gerade).

Ich kann mit ხოლმე gewohnte und einmalige Handlungen unterscheiden und ausdrücken.

3 Beispiele

Die Partikeln კი und ხომ

B1

Die Diskurspartikeln კი (Kontrast/ja) und ხომ (Bestätigung), plus das Höflichkeitsangebot ხომ არ.

Ich kann mit კი und ხომ kontrastieren, Bestätigung suchen und höfliche Angebote machen.

3 Beispiele

Irreale Bedingungen: რომ + Subjunktiv

B2

Gegenwarts-irreale Konditionale: რომ + Subjunktiv in der Bedingung, -დი/-ოდი-Konditional in der Folge, das თუ/რომ-Realitätssignal.

Ich kann mit irrealen Konditionalen tagträumen, raten und Hypothesen aufstellen.

3 Beispiele

Relativsätze: რომელიც und seine Kasus

B1

Das Relativpronomen რომელიც und seine Kasusformen (რომელმაც, რომელსაც), bestimmt durch die Rolle im Relativsatz.

Ich kann Personen und Dinge mit Relativsätzen beschreiben und რომელიც korrekt deklinieren.

3 Beispiele

Fragewörter

A1

რა (was), ვინ (wer), სად (wo), როდის (wann), როგორ (wie), რატომ (warum), რომელი (welcher).

Ich kann einfache Fragen mit რა, ვინ, სად, როდის, როგორ und რატომ stellen.

3 Beispiele

Verneinung (ar, ver, nu)

A1

Drei Verneinungen: არ (nicht), ვერ (nicht können), ნუ (Verbot).

Ich kann zwischen არ, ვერ und ნუ für nicht, nicht können und Verbote wählen.

3 Beispiele

Indirekte Rede: რომ-Sätze und das Zitat--ო

B1

Redewiedergabe mit რომ-Sätzen (ohne Verschiebung) und der wörtlichen Zitatpartikel -ო am letzten Wort des Zitats.

Ich kann fremde Worte sowohl mit რომ-Sätzen als auch mit dem georgischen Zitat--ო wiedergeben.

3 Beispiele

Irreale Vergangenheit: hätte ich gewusst

B2

Vergangenheits-irreale Konditionale mit რომ + Plusquamperfektkonjunktiv, einschließlich gemischter Zeitlinien.

Ich kann über verpasste Chancen und alternative Vergangenheiten sprechen.

3 Beispiele

Temporalsätze: როცა, სანამ, როგორც კი

B1

Die Temporalkonnektoren როცა (als/wenn), სანამ (während), როგორც კი (sobald) und ihre natürlichen Zeitpaare.

Ich kann Als/Während/Sobald-Sätze in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bilden.

3 Beispiele

Moduswahl in რომ-Sätzen

B2

Moduswahl nach რომ: Indikativ bei Faktverben, Subjunktiv bei Willensverben, Subjunktiv + არ bei Furchtverben.

Ich kann in dass-Sätzen den richtigen Modus für Fakten, Wünsche und Ängste wählen.

3 Beispiele

Weil und deshalb: იმიტომ რომ, რადგან, ამიტომ

B1

Die Ursachenkonnektoren იმიტომ რომ und რადგან gegenüber dem Folgekonnektor ამიტომ, mit Register- und Positionshinweisen.

Ich kann Gründe erklären und Schlüsse ziehen - mit dem richtigen Konnektor an der richtigen Stelle.

3 Beispiele

Finalsätze: რომ + Subjunktiv

B1

Finalsätze mit რომ + Subjunktiv (und betontem იმისთვის რომ) - das Futur ist in Finalkontexten verboten.

Ich kann mit Finalsätzen im Subjunktiv sagen, wozu ich etwas tue.

3 Beispiele

Reale Bedingungen: თუ + Indikativ

B1

Reale Konditionale: თუ + Indikativ in der Bedingung, Futur/Imperativ in der Folge und der Unterschied თუ/როცა.

Ich kann realistische Wenn-dann-Pläne und -Angebote machen.

3 Beispiele

Erzähltechnik: das Weben der Tempora

C1

Tempusweben im Erzählen: Imperfekt-Hintergründe, Aoristketten, dramatisches Präsens und Turme-Perfekt-Vorgeschichte.

Ich kann geschichtete Geschichten erzählen, die Hintergrund, Handlung, Live-Drama und Vorgeschichte verweben.

3 Beispiele

Pronomen weglassen wie ein Muttersprachler

C1

Pro-Drop-Normen: Verben tragen Subjekt und Objekt, Pronomen tauchen nur für Kontrast und Betonung auf.

Ich kann mit muttersprachlicher Pronomenökonomie sprechen - standardmäßig still, explizit für Kontrast.

3 Beispiele

Wortstellung und Fokus: das Rampenlicht vorm Verb

B2

SOV als Standard, der Fokus-Slot vorm Verb, Topikfronting und Antworten in der Rampenlichtposition.

Ich kann mit der Wortstellung Wichtiges hervorheben und Information natürlich strukturieren.

3 Beispiele

Partizipiale Kompression: der Schreibstil

C1

Falten von Relativsätzen in pränominale Partizipialphrasen mit Genitiv-Agens und -Objekten - das Register des geschriebenen Georgisch.

Ich kann den komprimierten Partizipialstil des formellen Georgisch lesen und schreiben.

3 Beispiele

So... dass: ისე, ისეთი, იმდენი + რომ

B2

Folgesätze mit den Korrelaten ისე (Verben), ისეთი (Adjektive), იმდენი (Substantive) + რომ.

Ich kann lebendige So-dass-Folgen mit dem passenden Korrelat ausdrücken.

3 Beispiele

Obwohl und trotzdem: Konzessivsätze

B2

Konzessivstrukturen nach Register: მიუხედავად იმისა რომ, თუმცა und die Trotzdem-Partikel მაინც.

Ich kann einen Punkt einräumen und trotzdem dabei bleiben - formell und umgangssprachlich.

3 Beispiele

Wünsche mit ნეტავ

B1

Die Wunschpartikel ნეტავ mit drei Subjunktivtiefen: mögliche Zukunft, irreale Gegenwart und Vergangenheitsbedauern.

Ich kann mit ნეტავ Hoffnungen, Tagträume und Bedauern ausdrücken.

3 Beispiele

Den langen Satz bauen

C1

Synthese mehrschichtiger Perioden: temporale, kausale, relative, Folge- und Zweckschichten mit korrekten Modi und Interpunktion.

Ich kann mehrschichtige literarische Sätze bauen und interpunktieren.

3 Beispiele

Eingebettete Fragen: der თუ-არა-Schwanz

B2

Eingebettete W-Fragen (unverändert), Ja/Nein-Fragen mit dem nachverbalen თუ-არა-Schwanz und Wahlfragen mit თუ.

Ich kann Fragen aller drei Typen wiedergeben und einbetten.

3 Beispiele

Numeruskongruenz: Türme steht (Singular!)

B2

Die belebtheitsbasierte Kongruenzregel: belebte Plurale nehmen Pluralverben, unbelebte Plurale Singularverben.

Ich kann die Belebtheitsregel anwenden und Türme im Singular stehen lassen.

3 Beispiele

Bis: სანამ არ

B1

Der Während/Bis-Unterschied: სანამ + Verb gegen სანამ არ + Verb, mit dem grenzmarkierenden (nicht verneinenden) არ.

Ich kann mit Während- und Bis-Sätzen Zeitgrenzen setzen.

3 Beispiele

Bestimmungswörter: სა-...-ო

C1

Der Zirkumfix სა-...-ო/-ელი/-ავი für Zweckwörter: სასადილო, საძინებელი, საჭმელი, საკითხავი.

Ich kann Zweckwörter für Räume, Werkzeuge und Aufgaben entschlüsseln und prägen.

3 Beispiele

Ohne und mit: უ-...-ო und -იანი

C1

Das Derivationspaar: privatives უ-...-ო (უშაქრო, უძილო) und possessives -იანი (შაქრიანი, მზიანი).

Ich kann Mit- und Ohne-Wörter für Essen, Wetter und Charakter bilden.

3 Beispiele

Expressive Morphologie: Datiko, genazvale, tschirime

C2

Zärtlichkeitsmorphologie: -იკო/-უნა-Namensdiminutive und die Opferformeln გენაცვალე und შენი ჭირიმე mit ihren Intimitätsregeln.

Ich kann mit Diminutiven und Zärtlichkeitsformeln abgestufte Wärme ausdrücken - in der richtigen Nähe.

3 Beispiele

Komposita und Reduplikation: დედ-მამა, ნელ-ნელა, ხილ-მილი

C1

Paarkomposita (დედ-მამა), mildernde Reduplikation (ნელ-ნელა) und მ--Echopaare (ხილ-მილი) mit ihren Bedeutungen.

Ich kann Paarwörter, Reduplikation und Echopaare für natürliche lässige Färbung verwenden.

3 Beispiele

Wortbildung: -ობა und მე-...-ე

B1

Produktive Derivation: -ობა-Abstrakta (მეგობრობა) und der Berufszirkumfix მე-...-ე (მეპურე, მეღვინე).

Ich kann abstrakte Substantive und Berufswörter aus vertrauten Wurzeln entschlüsseln und bilden.

3 Beispiele

Das Höflichkeitsregister: ბრძანდებით und გახლავართ

C1

Das Honorativregister: ბრძან--Verben erhöhen andere, გახლავართ/მოგართმევთ erniedrigen den Sprecher.

Ich kann formell empfangen, besuchen und telefonieren - andere erhöhen und mich selbst mit den richtigen Verben senken.

3 Beispiele

Honorative Verbpaare: მიირთმევს, ბრძანებს, მოახსენებს

C1

Die suppletiven Honorativpaare für essen, sagen, mitteilen und geben - მიირთმევს, ბრძანებს, მოახსენებს, მოართმევს.

Ich kann mit dem vollen Honorativ-Verbsatz Gäste bewirten und in Büros kommunizieren.

3 Beispiele

Höflichkeitsformen (შენ / თქვენ)

A1

თქვენ + Verb im Plural; Begrüßungen und Höflichkeitsfloskeln.

Ich kann grüßen, danken und angemessen zwischen შენ und თქვენ wählen.

3 Beispiele

Die Rhetorik des Tamada: einen Trinkspruch bauen

C2

Trinkspruch-Architektur: inklusive Optativ-Eröffnung, Parallelismus und Triaden, გაუმარჯოს + Dativ-Gipfel und die ალავერდი-Übergabe.

Ich kann einen strukturierten georgischen Trinkspruch komponieren und halten - und ihn mit Alawerdi weitergeben.

3 Beispiele

Offizielle Korrespondenz: გთხოვთ, პატივისცემით

C2

Die Blockstruktur offizieller Briefe: Anrede, Mitteilen mit გაცნობებთ, Bitten mit გთხოვთ, Vorabdank, Schluss mit პატივისცემით.

Ich kann Anträge, Beschwerden und formelle Antworten schreiben, die wie muttersprachlicher Schriftverkehr wirken.

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Anredeformen: ბატონო, ქალბატონო

A2

ბატონო/ქალბატონო + Vorname, alleinstehendes ბატონო? als „Wie bitte?“ und die Abstimmung von შენ/თქვენ auf die Wärme der Anrede.

Ich kann Fremde, Amtspersonen und Familie mit der richtigen georgischen Form und dem passenden Pronomen anreden.

3 Beispiele